Trainingsbergwerk Recklinghausen bei der ExtraSchicht 2018. © Ruhr Tourismus/ Nielinger

GRÜNE im RVR für die Entwicklung einer breit aufgestellten Zukunftsstrategie für das Trainingsbergwerk in Recklinghausen

Trainingsbergwerk Recklinghausen bei der ExtraSchicht 2018. © Ruhr Tourismus/ Nielinger

Der Regionalverband Ruhr soll prüfen, wie sich der Verband an der Nachnutzung des Trainingsbergwerks in Recklinghausen als Besucherbergwerk beteiligen kann. Im Umweltausschuss des RVR wurde ein entsprechender Antrag der Koalition, der auf Initiative der Grünen zustande kam, einstimmig angenommen.

Zunächst hatte die Verwaltung des Regionalverbandes Ruhr ausschließlich die Prüfung der Rahmenbedingungen für eine Übernahme des Trainingsbergwerkes vorgeschlagen. Zwar begrüßten alle Fraktionen die Idee, das Trainingsbergwerk als Besucherbergwerk für zukünftige Generationen zu erhalten, sehen aber einen Ankauf oder eine Übernahme durch den Regionalverband nicht als alleinig diskussionswürdige oder von vornherein gesetzte, nachhaltige Lösung an.

Trainingsbergwerk Recklinghausen bei der ExtraSchicht 2018. © Ruhr Tourismus/ Nielinger

„Über das Trainingsbergwerk als Besucherbergwerk sollte man nicht wie über einen Grundstücksankauf als Flächenarrondierung für das Besucherzentrum Hoheward nachdenken, sondern einen breiteren strategischen Ansatz wählen. Für ein über Generationen zu erhaltendes Besucherzentrum, das für Bildung  und Tourismus in der Region dauerhaft attraktiv sein sollte, wäre möglicherweise eine von vielen Seiten getragene, in Stadt und Region gut verankerte Trägergesellschaft die bessere Lösung“, sagte Sabine von der Beck, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im RVR. Sie plädierte dafür, wie beschlossen, dass die RVR-Verwaltung zunächst die Rahmenbedingungen für die Entwicklung einer Zukunftsstrategie und einer Beteiligung an einer möglicherweise zu gründenden Gesellschaft überprüft. Weitere denkbare Gesellschafter wie beispielsweise die Stadt Recklinghausen, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, das Deutsche Bergbaumuseum, die RAG Stiftung sollten in diesen Prozess ebenso einbezogen werden wie die vor Ort tätigen Ehrenamtlichen. Für strategische Überlegungen, so regte von der Beck an, wäre es sicherlich auch sinnvoll, das Know-how der RVR-Tochter Ruhr Tourismus GmbH, einzubinden.

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.