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Pottfiction-Camp braucht eine solide Finanzierung

Symbolbild: flickr by Dan Kamminga (CC BY 2.0)

Das im Juli auf den Hammer Lippewiesen stattgefundene Pottfiction-Camp konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Eine stabile Weiterfinanzierung des Projekts für die Förderung der Kinder- und Jugendtheater ist sinnvoll.

Aus Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm und Herne kamen theaterbegeisterte Jugendliche für eine Woche in Hamm zum Zelten zusammen. Derzeit finanziert durch Urbane Künste Ruhr, den Regionalverband Ruhr und das Land NRW findet das Camp seit 2009 statt. „Für mehr Planungssicherheit bei den Verantwortlichen muss das Jugend-Camp auf eine solide gestellt Finanzierungsbasis gestellt werden“, sagt Jörg Obereiner, GRÜNES Mitglied im Sport- und Kulturausschuss des RVR.

Derzeit gibt es nur vom RVR eine zweijährige Zusage über die Finanzmittel, während die anderen Geldgeber jährlich über die Mittelzuteilung neu entscheiden. Statt einer Entscheidung müssen die Organisatoren des Pottfiction-Camps drei Entscheidungen abwarten. „Für den Aufbau eines Netzwerkes im Bereich der Kinder- und Jugendtheater sind die Förderperioden zu kurz. Die Geldgeber sollen im besten Fall die Projekte für bis zu 5 Jahre durchfinanzieren. Außerdem wären den beteiligten Theatern geholfen, wenn sie Eigenleistungen mit abrechnen könnten“, meint Jörg Obereiner.

Neben dem jährlich stattfindenden Pottfiction-Camp, sind die Kinder und Jugendlichen über längere Zeit mit der Vor- und Nachbereitung des Camps an den jeweiligen Theatern eingebunden. „Hier wird vorbildhaft und nachhaltig den Kindern und Jugendlichen ein kreativer Freiraum gegeben, den sie selbst füllen und gestalten können“, resümiert Jörg Obereiner.

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