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Popkultur hilft der Metropole Ruhr – und umgekehrt

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Im Kulturprojekt Lalla:Labor, welches 2017 in Bochum in Zusammenarbeit von ecce und dem RVR entstand, sollen Initiativen, Künstler*innen und Veranstalter*innen zusammengebracht werden. Jetzt gilt es, das Projekt auszuwerten und auf breiterer Basis weiterzuführen.

Studien belegen die Bedeutung von populärer Musik. Die Metropole Ruhr profitiert auf vielfältige Weise von gut vernetzten Musiker*innen, auch finanziell. „Die unterschiedlichen Festivals an Rhein und Ruhr zeigen, dass populäre Musik ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist“, sagt Jörg Obereiner, kulturpolitischer Sprecher der GRÜNEN im Regionalverband Ruhr. Damit Musiker*innen erfolgreich sind, müssten jedoch die Voraussetzungen stimmen. Der freie Markt funktioniert hier nur eingeschränkt. Sowohl Amateur-, aber auch professionelle Musiker*innen benötigen häufig Unterstützung, um Fuß fassen zu können. Um Künstler*innen zu unterstützen, ist es sinnvoll, sie mit verschiedenen Initiativen und Veranstalter*innen zusammenzubringen.

Daher soll das Lalla:Labors in 2018 mit seinen Erfahrungen Empfehlungen für ein regionales Förderkonzept für Populärmusik formulieren. „Das Lalla:Labor kann uns wichtige Hinweise dafür geben, wie der Regionalverband Ruhr in Zukunft Künstler*innen nachhaltig unterstützen kann“, sagt Obereiner, der sich darüber freut, dass die anderen Fraktionen im Kulturausschuss des RVR den Bemühungen der GRÜNEN für eine bessere Vernetzung der populärkulturellen Szene in der Region konstruktiv und offen begegnen.

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