wikimedia / Constantin W.

Vom Kommen und Gehen des Meeres: GRÜNE begrüßen Ozean Projekt

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Die Geschichte des Ennepe-Ruhr-Kreises sowie der Stadt Hagen sind einzigartig. Vor etwa 400 Millionen Jahren war die Region trocken, dann kam das Meer. Millionen Jahre später zog sich das Wasser wieder zurück. Diese Geschichte führte zur Bildung reicher Bodenschätze wie Öl und Kohle, die Voraussetzung der Entwicklung des Ruhrgebiets in den vergangenen zwei Jahrhunderten.

„Wer die geologischen Hintergründe unserer Region kennt, kann dieses Wissen für die Zukunft, für die Bekämpfung des menschengemachten Klimawandels nutzen“, sagt Prof. Dr. Bert Wagener, grüner Vorsitzender des Umweltausschusses im Regionalverband Ruhr.

Wie wollen wir morgen leben? Dies ist die Leitfrage der Internationalen Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027. Dazu sollen die Geotope in der Region insbesondere durch Radwege erschlossen werden und diese Orte mit digitalen Möglichkeiten erfahrbar gemacht werden. Dieses Virtuelle Museum soll mit einem didaktischen Konzept die Vermittlung geologischer Erkenntnisse ermöglichen.

„Wir freuen uns sehr, dass hier der EN-Kreis, die Stadt Hagen, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe und der GeoPark Ruhrgebiet zusammen mit dem RVR gemeinsam voran gehen wollen“, meint Wagener. Es sollen drei Geo-Informationszentren entstehen, an der Zeche Nachtigall in Witten, dem Wasserschloss Werdringen in Hagen sowie der Kluterthöhle in Ennepetal.

„Ein weiteres Highlight im Zuge des Projektes wird der Ozean-Radweg, der bis zur höchsten Erhebung im Ruhrgebiet in Breckerfeld führen wird“, freut sich Bert Wagener. „Wir sehen dem Fortschritt des Vorhabens sehr positiv entgegen.“

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