flickr-350.org (CC BY-NC-SA 2.0)

GRÜNE im RVR begrüßen Druck aus der Fridays for Future-Bewegung

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Die Verbandsversammlung hat in seiner jüngsten Sitzung den Regionalverband Ruhr (RVR) beauftragt, seine Aktivitäten in den Bereichen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung in einer Klimaoffensive.RUHR zu bündeln. Die GRÜNEN begrüßen die Unterstützung, die offenkundig auf die Fridays for Future-Bewegung zurückgeführt werden kann.

Hierzu erklärt Sabine von der Beck, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Regionalverband Ruhr:

„Wir freuen uns sehr, dass die Fridays for Future-Bewegung an vielen Orten im Ruhrgebiet den öffentlichen Druck für mehr Klimaschutz mächtig erhöht haben. Wir GRÜNE schätzen den RVR seit jeher als einen wichtigen Akteur für den Klimaschutz im Ruhrgebiet ein. Wir haben uns stark für die Verankerung von Klimaschutz als Querschnittsthema in der Strategie des Regionalverbandes eingesetzt. Denn Klimaschutz ist für alle Arbeitsfelder des Regionalverbandes relevant. 1920 wurde der RVR als Umweltverband gegründet. Die in der Planung geschützten regionalen Grünzüge werden seither immer wichtiger für die Klimaanpassung. Für den aktiven Klimaschutz spielen die regionalen CO2-Bilanzen und das regionale Kataster für Solar- und Gründächer des Regionalverbands eine wichtige Rolle. Der RVR als größter Waldbesitzer im Ruhrgebiet betreut zudem eine wichtige CO2-Senke, hat aber – wie sich in den letzten Jahren gezeigt hat – auch immer stärker mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen. Der neue Regionalplan Ruhr ist auch ein wirksames Instrument zur Sicherung von regionalen Grünzügen als klima-ökologische Ausgleichsräume. Das regionale Mobilitätsentwicklungskonzept treiben wir im RVR auch voran, um mehr Verkehr auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern. Auch der Radschnellweg Ruhr ist ganz klar unter dem Aspekt der Reduzierung der klimaschädlichen CO2-Emissionen entwickelt worden. Beim regionalen Radwegenetz ist der Regionalverband ohnehin federführend tätig. Selbst die Tourismus-Sparte des RVR, die den Binnentourismus beispielsweise mit der RuhrtopCard fördert, kann helfen CO2 zu vermeiden, denn wenn Menschen vor der eigenen Haustüre viele attraktive Freizeitangebote für sich entdecken, kann auch das klimaschädlichere Freizeitverhalten vermeiden helfen. Die Plattform klimametropole ruhr 2022 (www.ruhr2022.de) hilft zudem seit vielen Jahren, gute Ideen für den Klimaschutz städteübergreifend und zwischen den Bürger*innen auszutauschen. Alle diese Ansätze müssen weiter ausgebaut werden. Fridays for Future unterstreicht die Dringlichkeit solcher Arbeiten. Letztlich verstehen wir die Klimaoffensive.RUHR als Handlungsauftrag, nicht nur für die Verwaltung. Alle Beteiligten sind gefordert, sich gegen den Klimawandel und gegen das damit einhergehende Artensterben zu beschäftigen und damit aktiv dem Klimanotstand entgegenzutreten.“

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