Balance zwischen Naturschutzbelangen und Mountainbiking

Mit einer Anfrage der GRÜNEN zur Nutzung der Halde „Großes Holz“ in Bergkamen durch Mountainbiker*innen hat sich heute der RVR-Umweltausschuss beschäftigt. Dabei machte der RVR-Bereichsleiter für Umwelt, Ulrich Carow, deutlich, dass beim RVR durchaus die Bereitschaft bestand, eine Downhill-Strecke auf der Halde einzurichten. Allerdings hätten entweder die Stadt Bergkamen oder der SuS Oberaden, dessen Mountainbiker*innen den Wunsch ursprünglich geäußert hatten, die Haftung und Verkehrssicherungspflicht übernehmen müssen. Dazu war jedoch die Stadt Bergkamen nicht bereit und dem Sportverein fehlten schlicht die Mittel hierzu.

Mountain-Bike-Racing

Carow machte deutlich, dass beim RVR auf jeden Fall eine positive Grundhaltung gegenüber dieser Sportart bestehe. Es gebe einen regelmäßigen Arbeitskontakt zum „Landesverband der Mountainbiker“. Mit dessen Unterstützung und der Hilfe örtlicher Vereine werden bereits Abfahrtsstrecken an den Halden Hoheward und Hoppenbruch betrieben. Weitere Strecken seien zurzeit in Planung.

Tim Giesbert, Sprecher der GRÜNEN im RVR-Umweltausschuss, zeigt sich zufrieden mit der Stellungnahme der Verwaltung und betont: „Es ist wichtig, auf den Freiflächen der Metropole Ruhr eine Balance zwischen den Anforderungen des Naturschutzes und den berechtigten Wünschen der Menschen nach Räumen für Freizeitaktivitäten zu erhalten.“

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